Advent

An allen Adventssam­sta­gen haben wir für Sie von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Am verkauf­sof­fe­nen Son­ntag, 17.12.2017, sind wir von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr für Sie da.

Neuheiten ab September 2017

Viele von euch haben wahrschein­lich schon darauf gewartet. Passend zum Herb­st haben wir eine Menge neuer Tees – und erst­ma­lig – Kakao in unser Sor­ti­ment aufgenom­men!

Hier eine ‘kurze’ Über­sicht:

Früchte­tee  
Fruchtig-würziger Win­ter BIO Apfel-Zimt-Geschmack
Funky Fruits BIO nicht aro­ma­tisiert
Rasp­ber­ry Boom BIO Him­beer-Karamell-Geschmack
Sweet Pump­kin BIO Schoko­laden-Geschmack
Green­Tox Organ­ic  
Orange Détox BIO Orangen-Geschmack
Grün­tee  
Beautea Queen BIO Granat­apfel-Minz-Geschmack
Blos­som Delight BIO Kirschblüten-Geschmack
Chai Matcha BIO nicht aro­ma­tisiert
Groovy Green BIO Kak­tus­feigen-Geschmack
Heart­beat BIO Cran­ber­ry-Ing­w­er-Geschmack
Kokos Brown­ie BIO Kokos-Brown­ie-Geschmack
Gen­maicha ‘n’ Matcha BIO nicht aro­ma­tisiert
Kräuter  
Green Spir­it BIO nicht aro­ma­tisiert
Liebestee BIO Orangen-Geschmack
Oolong  
Trop­i­cal Temp­ta­tion BIO Orangen-Kokos-Geschmack
Wal­nuss BIO Wal­nuss-Zimt-Geschmack
Chi­na Oolong Tie Guan Yin BIO nicht aro­ma­tisiert
Pu Erh  
Karamell Karamell-Geschmack
Rooi­bos  
Man­del­wölkchen Gebran­nte-Man­del-Geschmack
Zimt-Orange Zimt-Orangen-Geschmack
Schwarz­tee  
Black Man­go BIO Man­go-Geschmack
Chris-Mas BIO Speku­latius-Geschmack
Sikkim Temi nicht aro­ma­tisiert
Südin­di­en OP Karakun­dah BIO nicht aro­ma­tisiert
Ele­ments  
Amour Provence BIO Ros­marin-Thymi­an-Lemon-Geschmack
Berry Love BIO Wald­frucht-Geschmack
Black­ber­ry Tan­go BIO Rote Früchte-Geschmack
From Paris with Love BIO Veilchen-Him­beer-Geschmack
Jas­min Impe­r­i­al BIO Nicht aro­ma­tisiert
Lady Star Deluxe BIO Berg­amot­ten-Orangen-Zitro­nen-Geschmack
Mar­rakesh Nights BIO Nicht aro­ma­tisiert
Mel­low Man­darine BIO Man­dari­nen-Grape­fruit-Geschmack
Morn­ing Melody BIO Exotik-Berg­amot­ten-Geschmack
Smil­ing Bud­dha BIO Ing­w­er-Zitro­nen-Geschmack
Sum­mer Mir­a­cle BIO Erd­beer-Trauben-Geschmack
Women’s Pow­er BIO Nicht aro­ma­tisiert
Green­tox®  
Beau­ty BIO Granat­apfel-Minz-Geschmack
Boost BIO Zitro­nen-Aprikosen-Geschmack
Night BIO Kokos­nuss-Limet­ten-Geschmack
Skin­ny BIO Zitro­nen-Geschmack
Spir­it BIO Nicht aro­ma­tisiert
Kräuter  
Calm Down BIO Nicht aro­ma­tisiert
Fresh Breeze BIO Nicht aro­ma­tisiert
Friend­ly Bel­ly BIO Nicht aro­ma­tisiert
Stay Strong BIO Nicht aro­ma­tisiert
Win­ter Tea  
Can­dy Apple BIO Apfel-Karamell-Geschmack
Gin­ger­bread BIO Lebkuchen-Geschmack
Nut­crack­er BIO Nuss-Geschmack
Win­ter Chai BIO Nicht aro­ma­tisiert
Cacao – erst­ma­lig im Sor­ti­ment!  
Chai Chai Uni­corn BIO Nicht aro­ma­tisiert
Chili Cat BIO Erd­beer-Chili-Geschmack
Choc Dog BIO Nicht aro­ma­tisiert
Mint Mon­key BIO Minz-Geschmack
Orange Fox BIO Orange-Man­dari­nen-Geschmack
Neue Kräuter & Gewürze  
Gemüsemix asi­atisch  
Gemüsemix klas­sik  
Mönch­spf­ef­fer BIO  

Alle Neuheit­en find­et ihr in unserem Onli­neshop und natür­lich in unserem Teefachgeschäft in der Berlin­er Straße 8 in 53879 Euskirchen. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Onlineshop in neuem Outfit!

Zum Herb­st­be­ginn hat unser Onli­neshop ein neues Out­fit erhal­ten! Die Bilder sind jet­zt wesentlich deut­lich­er zu erken­nen. Selb­stver­ständlich öffnet der Klick auf das kleine Bild eine ver­größerte Ansicht.

Außer­dem enthält der Shop jet­zt eine ganze Menge neuer Tees und Gewürze.

Hier geht es zum Shop.

Nice Dreams BIO

Ab sofort ist unser neuer Kräuter­tee “Nice Dreams BIO mit Pfir­sich-Zitro­nen-Geschmack erhältlich. Schon die Zutat­en laden zum träu­men ein: Dat­tel (Dat­tel, Reis­mehl)*, Apfel*, Melisse*, Him­beerblät­ter*, Kamille*, Karotte*, Fenchel*, Zitro­nen­schalen*, Ver­be­nen­blät­ter*, natür­lich­es Aro­ma, Schaf­garbe*, Hopfen­blüten*, Johan­niskraut*, Pfir­sich*, Laven­del*, Korn­blu­men blau*, *Aus kon­trol­liert biol­o­gis­chem Anbau.

März 2017

Thailand Pang Khon (Single Origin)

Charak­ter­is­tik:

Zu Beginn ist dieser Kaf­fee leicht süß mit nus­sig-, würzi­gen Noten. Dann wird er aber volu­minös mit feinen Anklän­gen von Karamell. Bei unserem Tast­ing haben wir die fol­gen­den Nuan­cen fest­gestellt: Man­del, Zart­bit­ter & Vollmilch­schoko­lade sowie Röst­noten.

Dieser Kaf­fee beein­druckt mit seinem kom­plex­en und facetten­re­ichen Geschmacks­bild.

Der Ursprung:

Das Bergdorf Pang Khon des Akha Volkes in der Prov­inz Chi­ang Rai hat ger­ade mal ca. 350 Ein­wohn­er, verteilt auf ca. 70 Haushalte. In dem kleinen Dorf ist der Kaf­fee all­ge­gen­wär­tig. Über­all wach­sen die Sträuch­er und so gut wie jed­er der Ein­wohn­er beschäftigt sich damit.

So gibt es eine Fam­i­lie, die etwas größer aufgestellt ist. Diese stellt die Zen­trale der Dor­fko­op­er­a­tive dar und bildet zugle­ich unser Pro­duzen­ten­part­ner.

Seit 20 Jahren wer­den hier die Kaf­feesträuch­er genutzt. Klein und sehr prim­i­tiv ange­fan­gen wuchs hier Jahr für Jahr das Wis­sen um die Kaf­fekul­tivierung, dessen Auf­bere­itung und auch, wie ein Weg in den Markt geschaf­fen wird und die sehr gute Qual­ität dieser grü­nen Bohnen ihre Abnehmer find­en.

Vor ger­aumer Zeit wurde von unserem Pro­duzen­ten­part­ner auch in ein­fach­es Mate­r­i­al zur Auf­bere­itung, ein­er Lager­halle, ein Pick­up Auto für die Trans­porte, sowie in einen 5 kg Kaf­feeröster investiert. Akribisch wird neben der vie­len Han­dar­beit der stets wiederkehren­den Arbeit­en (Unkraut mähen, dün­gen, ern­ten, Auf­bere­itung, Sortierung) ver­sucht, stets „am Ball zu bleiben“ und nicht zulet­zt wer­den durch eigene Röstver­suche und der daraus resul­tieren­den Erken­nt­nisse gewisse Maß­nah­men auf den Plan­ta­gen (ander­er oder mehr oder weniger Dünger) und vor allem in der nach­fol­gen­den Auf­bere­itung umge­set­zt. Dazu kommt, das unser Pro­duzen­ten­part­ner neben der Bewirtschaf­tung der eige­nen ca. vier Hek­tar Kaf­fee­land (ca. 8 to jährlich­er Ertrag) eine enge Zusam­me­nar­beit mit den anderen Farmer­fam­i­lien und eine gerechte Bezahlung für deren Kaf­feekirschen pflegt, was let­z­tendlich den Grund­stock für ein exzel­lentes Gesamt­pro­dukt darstellt.

Auch hier kann der Kaf­fee haupt­säch­lich im Mis­chwald zusam­men mit ver­schieden­sten Wald­bäu­men, aber auch etlichen Macadamia Nuss­bäu­men und anderen Frucht­bäu­men langsam bis zur opti­malen Reife gedei­hen.

Der Kaffeeanbau in Thailand

Begonnen hat der Kaf­feean­bau in Thai­land Anfang der 70er auf eine Ini­tia­tive der Regierung, die damit den ein­sti­gen Opi­um­bauern eine neue Einkom­men­squelle erschließen wollte. Erst durch die Unter­stützung der UN und des thailändis­chen Königshaus­es, gelang es den Kaf­fee auch richtig als mark­t­fähiges Pro­dukt zu etablieren.

Die Gebirgsre­gio­nen im nördlichen Teil von Thai­land sind die ursprüngliche Heimat der Bergvölk­er, (Lisu, Hmong, Lahu, Karen, Akha). Für ihren Leben­sun­ter­halt kul­tivierten sie früher Opi­um, bis der König von Thai­land ein Forschungs- und Entwick­lung­spro­gramm für den Anbau von hochw­er­ti­gen Bio-Ara­bi­ca-Kaf­fee startete, um den ein­sti­gen Opi­um­bauern neue Einkom­men­squellen zu erschließen.

Auf den brandgerode­ten Opi­um­feldern wurde der Regen­wald neu aufge­forstet oder es wur­den Obst­gärten angelegt. Im Schat­ten dieser Bäume gedei­hen diese hochw­er­ti­gen Ara­bi­ca-Bohnen. Dieser Kaf­fee wird nach­haltig und ressourcenscho­nend in kleinen Parzellen ange­baut. Über lokale Koop­er­a­tiv­en ver­mark­ten die Bergvölk­er ihre Kaf­fee­bohnen selb­st. Somit bleiben die Ein­nah­men in ihrem lokalen Wirtschaft­skreis­lauf. Dadurch hat sich die Infra­struk­tur und Leben­squal­ität der Men­schen in den abgele­ge­nen Bergdör­fer erhe­blich verbessert.

Das ini­ti­ierende Entwick­lung­spro­jekt des Königshaus­es, namentlich des von 1946 bis 2016 regieren­den Monar­chen Bhu­mi­bol Adulyadej Rama IX, für den Anbau von hochw­er­ti­gen Bio-Kaf­fee, reduziert die ökol­o­gis­chen Prob­leme der tra­di­tionellen Felder­wirtschaft der Bergvölk­er und erset­zt ihre ökonomis­che Abhängigkeit vom Opi­u­man­bau. Zur Erhal­tung der natür­lichen Ressourcen gibt die nationale Forst­be­hörde nur bes­timmte Flächen für die lokale Land­wirtschaft frei. Eine exten­sive Land­wirtschaft und der Ein­satz von Chemikalien wird nicht gern gese­hen, woran sich auch gehal­ten wird.

In  Forstsys­te­men wach­sen die Kaf­feep­flanzen in kleinen Ein­heit­en unter Obst- und Wald­bäu­men. Diese Bäume schützen vor Boden­ero­sion, indem ihre Wurzeln zum ein­drin­gen von Wass­er in den Boden beitra­gen und dadurch den Ober­flächen­abfluss nach Regen­fällen min­imieren. Gle­ichzeit­ig befördern ihre tief ver­ankerten Wurzeln Wass­er und Nährstoffe aus den tief­er­en Schicht­en nach oben. Die Blät­ter der Bäume liefern Schat­ten, hal­ten den Boden kühl und ver­ringern die Ver­dun­stung. Der Laub­fall der Bäume ist ein natür­lich­er Dünger, er regt die Boden­fau­na an und verbessert die Boden­qual­ität.

In diesen Mis­chkul­turen ist der Schädlings­be­fall wesentlich geringer als in Monokul­turen und fördert die Arten­vielfalt. Der Verzicht auf chemis­che Zusätze schützt das Grund­wass­er und vor Boden­ver­schmutzung und damit auch die Gesund­heit der Men­schen.

Kli­ma­tisch herrschen in Nordthai­land per­fek­te und vor allem auch langfristig sta­bile Bedin­gun­gen. So gibt es drei Jahreszeit­en (heiß, reg­ner­isch und kühl). Über­durschnit­tlich heiß, mit Tem­per­a­turen von über 30°C herrschen von ca. Ende März bis Anf­nag Juni, daraufhin set­zt die Regen­zeit bis ca. Mitte Okto­ber ein, gefol­gt von der küh­leren Jahreszeit, bei der es in den Bergen jen­seits von 1.000 m empfind­lich kalt wer­den kann, bis es schließlich daraufhin langsam wieder heißer wird. Die je nach Zeit­punkt nur opti­mal rot gereiften Kaf­feekirschen wer­den von ca. Mitte Novem­ber bis ca. Mitte März geern­tet und auf­bere­it­et.