Die Teesorten

Die wohl bekan­ntesten Teesorten Japans sind Gyokuro, Sen­cha und Ban­cha. Der „japanis­chste“ aller Tees ist Matcha Tee, auch inter­na­tion­al bekan­nt durch die tra­di­tionelle japanis­che Teez­er­e­monie. Die hochqual­i­ta­tiv­en Tees Ten­cha (aus dem später Matcha wird), Gyokuro und Shin­cha wer­den in der Regel nur ein­mal im Jahr geern­tet. Vor der Ernte wer­den diese Teesorten ganz speziell behan­delt: Bis zu vier Wochen vor der Pflück­ung wer­den die Teesträuch­er mit Pla­nen abgedeckt. Abgeschirmt vom Son­nen­licht bilden sie so mehr Chloro­phyll – das für tief­grüne Blat­t­farbe und eine leuch­t­end grüne Tassen­farbe ver­ant­wortlich ist – und Aminosäuren, die den lieblichen Geschmack geben.

Über­schat­tete Tees
– Ten­cha (14–28 Tage, 90% Über­schat­tung)
– Gyokuro (7–21 Tage, 90% Über­schat­tung)
– Kabusecha (1–6 Tage, 50% Über­schat­tung)

Nicht über­schat­tete Tees
– Sen­cha
– Ban­cha

Weit­er­ver­ar­beit­ete Tees
– Gen­maicha (Sen­cha mit Reis)
– Hojicha (gerösteter Ban­cha)

Neben­pro­duk­te
– Mecha (Tee­knospen)
– Kukicha (Teestän­gel)
– Konacha (Teestaub)

Überschattetes Teefeld