Lapacho

Wie die Inkas genießen

Lapa­cho ist eine in Mit­tel- und Südameri­ka wach­sende Bau­mart. Bere­its die Inkas nutzten die Rinde des rot­braunen hochstäm­mi­gen Baumes zur Zubere­itung von Tee. Den Aufgüssen sprachen sie wohltuende und sog­ar heilende Wirkung zu.

Heutzu­tage ist der Lapa­cho-Tee das ide­ale Getränk nach einem anstren­gen­den Tag. Sein etwas her­ber und erdi­ger Geschmack mit ein­er leicht süßlichen Note erin­nert etwas an das Aro­ma der Rooi­bos-Pflanze. Lapa­cho-Tee weist einen hohen Gehalt an wichti­gen Min­er­al­stof­fen auf, wie Cal­ci­um, Natri­um und Kali­um, darunter auch essen­tielle Spurenele­mente, wie Eisen, Iod und Molyb­dän und zudem wirk­same antibi­o­tis­che Sub­stanzen. Kof­fein indes enthält Lapa­cho-Tee nicht.

Seit dem 19. Jahrhun­dert gibt es immer wieder wis­senschaftliche Unter­suchun­gen zu den heilen­den Kräften der in der Rinde enthal­tenden Sub­stanz Lapa­chol. Amerikanis­che Stu­di­en der 60er Jahre beispiel­sweise wiesen auf Inhaltsstoffe hin, die das Wach­s­tum von Kreb­szellen ver­langsamen sollen. Die Ergeb­nisse der Studie sind allerd­ings umstrit­ten.

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