Die Teeplantage

PFLANZE: Die Teep­flanze stammt von der Camelia Sinen­sis ab, ein immer­grünes Strauchgewächs. Sie bevorzugt warmes und feucht­es Kli­ma in Höhen­la­gen zwis­chen 1000 und 2000 Metern. Als wilde Pflanze kann sie bis zu 15 Meter hoch wach­sen. In der Plan­tage wird sie allerd­ings zur leichteren Ver­ar­beitung auf höch­stens 1, 20 m gehal­ten.

STANDORT: Da die Teep­flanze nicht gerne im Wass­er ste­ht, wächst sie an Hän­gen, wo über­schüs­siges Regen­wass­er ein­fach abfließen kann. Die regelmäßi­gen Nieder­schläge des tro­pis­chen Kli­mas braucht sie jedoch.

ZÜCHTUNG: Um die Pflanze durch Steck­linge zu ver­mehren, wird aus der Mut­terpflanze ein klein­er Zweig abge­tren­nt. Es dauert 4 bis 5 Jahre bis der Sprößling zur ersten Ernte bere­it ist.

KLIMA: Je nach den kli­ma­tis­chen Bedin­gun­gen der Region wächst und gedei­ht der Sprössling und kann mehrmals im Jahr geern­tet wer­den. In Japan beispiel­sweise wird vier mal im Jahr geern­tet, von Früh­ling bis Herb­st. In Indone­sien find­et die Ernte ganzjährig statt. Geern­tet wird in der Regel per Hand.

ERNTE: Geern­tet wer­den die Knospen und die darunter liegen­den Blät­ter des Teegewäch­ses. Dabei sind drei Ern­ten zu unter­schei­den:

Bei der kaiser­lichen Teeernte wer­den die Knospe der Pflanze und das erste Blatt gepflückt, der Tee entspricht der höch­sten Qual­ität.

Bei der feinen Teeernte wird die Knospe sowie das erste und zweite Blatt geern­tet.

Bei der durch­schnit­tlichen Teeernte wer­den neben der Knospe drei bis vier Blät­ter gepflückt. Der Tee entspricht der niedrig­sten Qual­ität.

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