Der Filter

Jeder Sorte ein eigener Filter

Tra­di­tionell wird der lose Tee direkt in die Kanne geben und aufge­brüht. Das bringt die Notwendigkeit mit sich, den Tee nach dem Ziehen abzu­sei­hen. Fil­ter ers­paren das Absei­hen. Beacht­en Sie aber, dass Tee dazu neigt, fremde Gerüche und Geschmäck­er anzunehmen. So ver­hält es sich z.B. mit einem Baum­woll­fil­ter, der schon bald eine far­bliche und geschmack­liche Mis­chung Ihrer bevorzugten Teesorten verin­ner­licht haben wird. Es emp­fiehlt sich daher, für opti­malen Tee­genuß auf Baum­woll­fil­ter zu verzicht­en.

Siebe aus Edel­stahl sind vom Mate­r­i­al her gut geeignet, da Edel­stahl selb­st geschmack­sneu­tral ist und sich reini­gen lässt. Sie soll­ten allerd­ings so groß gewählt wer­den, dass der Tee zum Aufquellen aus­re­ichend Platz hat. Nur so kön­nen sich die feinen Aromen Ihres Tees richtig ent­fal­ten. Tee-Eier und Tee-Zan­gen sind in aller Regel zu klein, um den Tee opti­mal ent­fal­ten zu lassen. Die Pati­na vom Edel­stahlfil­ter zu ent­fer­nen kann müh­sam sein. So emp­fiehlt sich auch bei dieser Wahl, für jede Teesorte einen eige­nen Fil­ter zur Hand zu haben.

Für Teel­ieb­haber unter­schiedlich­ster Sorten sind Papier­fil­ter prak­tisch. Nach dem Auf­brühen wer­den die Blät­ter ein­fach mit­samt dem Fil­ter auf den Kom­post gegeben.

Welche Wahl Sie beim Fil­ter auch tre­f­fen – lassen Sie den Tee­blät­tern immer aus­re­ichend Platz zum Quellen, damit sich ihre Aromen gut ent­fal­ten kön­nen.

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