Kaffee des Monats – Januar und Februar 2015 – aus Thailand

Kaffee des Monats – Januar und Februar 2015 – aus Thailand

Unser Kaffee des Monats kommt aus Thailand, gleich 3 Spitzenkaffees zur Auswahl! Bis zum 28.02.2015 ist er zum Probierpreis erhältlich – da heißt es zugreifen!

Doi Chang

Charakteristik:

Der für uns leichteste und mildeste Kaffee aus Thailand mit einem dennoch facettenreichen Geschmacksbild. Keine Säure, Noten von Kakao, Tabak. Im Geruch und auch vom Geschmack her, hat er uns ein wenig an frisch gebackenes Brot erinnert. Diesen Kaffee empfehlen wir besonders für den Filter und Vollautomaten. Bis zum 28.02.2015 ist er zum Probierpreis erhältlich – da heißt es zugreifen!

Der Ursprung:

Um die Hügel des Doi Chang Gebirges in der Provinz Chiang Rai, in dem hauptsächlich Akha Hilltribes ihre Heimat gefunden haben, sind mehrere kleine bis mittelgroße Dörfer angesiedelt.

Unsere Kooperative umfasst einen Zusammenschluss von 65 Kaffeebauernfamilien und einer Familie, welche die Kooperative leitet, sich von den Ernten bis hin zum Verkauf der Bohnen um alles kümmert und zugleich in erster Linie unser Ansprechpartner ist.

Aufgrund dessen, dass die einzelnen Kaffeebauern mittelgroße Plantagen besitzen (ca. 2 Hektar mit bis zu 4.000 kg Rohbohnen je Saison und Familie) können wir von dieser Kooperative die größten Mengen an Rohkaffee von all unseren Partnern beziehen. Bewusst wählen wir keine größeren Kooperativen aus, da wir der Meinung sind, dass mit dieser Größe die beste Qualität, faire Bezahlung für alle Mitarbeiter, offener und freundschaftlicher Umgang mit allen Beteiligten noch gut überschaubar und umsetzbar ist.

Einen kleinen Teil der Ernte macht die so genannte „Peaberry“ Bohne aus, welcher oft nachgesagt wird, dass man mit diesen Bohnen einen besonderen Geschmack in die Tassen zaubern kann. Es befinden sich nicht wie üblich 2 Bohnen in einer Kaffeekirsche, sondern nur eine ovale, rundliche Bohne, welche in der Gesamternte ca. 5 % des Ertrages ausmacht und speziell von Hand aussortiert wird.

Neben dem Pflücken per Hand von nur reifen Kaffeekirschen und der späteren finalen Handsortierung kommen hier auch bereits „fortgeschrittenere“ Hilfsmittel wie geflieste Fermentierbecken, Schwemmkanäle, Maschine zur Größen- und Farbsortierung der Bohnen sowie speziell gestaltete Lagerhallen zum Einsatz.

Eine Besonderheit ist auch, dass die Kooperative ihr eigenes Qualitätssystem, welches 48 Schritte umfasst, definiert hat, was für jeden Mitarbeiter die tägliche Denkweise darstellt. Dies geht bei der Kultivierung der Sträucher los, geht über die Art zu ernten, die Aufbereitung mit hohen Sauberkeitsstandards, der Bohnentrocknung, bis hin zur Sortierung und Lagerung und Umsetzung von Maßnahmen für kommende Ernten.

Wie bei allen unseren Produzenten wurden auch in dem Dorf und dessen Berghängen in der Vergangenheit keine riesigen Kaffeeplantagen angelegt, sondern bestehendes Forstsystem sinnvoll genutzt und eine Einheit von verschiedensten Schatten spendenden Bäumen zusammen mit den Kaffeesträuchern gebildet. Bereits gerodetes Land wurde meist mit Obstbäumen wieder aufgeforstet und später der Kaffee dazu integriert. Neben all den angesprochenen Aspekten sind auch die relativ hohe Lage der Berghänge (Großteil von 1.500m – 1.700m) und das milde Klima mit geringen Temperaturschwankungen ein Eckpfeiler für die hohe Qualität dieses Kaffees.

Seit nunmehr ca. 15 Jahren ist diese Kooperative eine geschlossene Einheit, bei der jeder Einzelne mit vollstem Einsatz und Leidenschaft bei der Sache ist und ein Rädchen ins andere greift. Das merkt man letztendlich am Geschmack des Kaffees, welcher auch direkt vor Ort gekostet werden kann. Der finale Schritt einen kleinen Teil der eigenen Rohbohnen selbst zu rösten, lokal an den Mann zu bringen und natürlich selbst zu genießen, wurde vor geraumer Zeit ebenso verwirklicht.

Khun Chang Khian

Charakteristik:

Dieser Kaffee hat uns bei der Verkostung mit einer feinen Grundsüße, Nuancen von Vanille und Sahne ziemlich begeistert, zumal wir ja davor noch keine Kaffees aus Thailand kannten. Der Khun Chang Khian ist ein toller Kaffee. Absolut säurearm, obwohl voll gewaschen aufbereitet (Das liegt wohl am etwas niedrigeren Eisengehalt in den Berghängen, in denen dieser Kaffee angepflanzt wird.) und doch voluminös vom Körper. Ein Kaffee mit beeindruckender Fülle und Aromendichte. Bis zum 28.02.2015 ist er zum Probierpreis erhältlich – da heißt es zugreifen!

Der Ursprung:

Das Bergdorf Ban Khun Chang Khian des Hmong Volkes in der Provinz Chiang Mai hat ca. 700 Einwohner, verteilt auf ungefähr 100 Haushalte. Für ca. ein Drittel der Leute stellt der Verkauf ihrer Kaffeekirschen eine wesentliche Einnahmequelle dar. Zwei Familien, welche in erster Linie unsere Ansprechpartner sind, bilden dabei den Mittelpunkt der Kooperative, kaufen die Kaffeekirschen von den anderen Familien ab und bereiten diese vom ersten bis zum letzten Schritt in mühsamer Handarbeit auf, bevor die fertigen grünen Bohnen ihre Abnehmer finden. Dabei kommen lediglich zum Entfernen des Fruchtfleisches und später zum Entfernen der getrockneten Pergamenthülle einfachste Maschinen zum Einsatz, der Rest (pflücken, waschen, fermentieren, trocknen, mehrere Sortiervorgänge) wird in Handarbeit erledigt, worauf die Hilltribes auch stolz sind und akribisch darauf achten, dass alles perfekt gemacht wird.

Seit ca. 30 Jahren und dem Wandel vom Opiumanbau zu alternativen Einnahmequellen wird sich mit äußerster Liebe und Sorgfalt dem Kaffeeanbau gewidmet.

Nicht zuletzt hat das Dorf durch seine günstige Lage, mit lediglich ca. einer Stunde Fahrt zur Stadt Chiang Mai (heutzutage), von dem Einfluss und der Aufbauhilfe der dort ansässigen Universität sehr positiv profitiert. Noch heute wird eng mit der Abteilung für landwirtschaftliche Forschung zusammengearbeitet, um stets höchste Qualität der Kaffeebohnen zu gewährleisten.

Die Kaffeesträucher sind an den Hängen rund um das Dorf in einer Höhe von 1.200 m – 1.400 m verteilt. Sie befinden sich stets unter Schatten spendenden, wild wachsenden Bäumen, zum Großteil unter Jahrzehnte alten Obstbäumen wie Litchie und Lam Yai oder Macadamia-Nüssen, deren Früchte in Südostasien sehr beliebt sind. Sie werden von den Hmong ebenso gepflegt. Durch den Verkauf der Früchte auf den lokalen Märkten stellen diese somit eine weitere Einnahmequelle dar.

Dabei wird auf den Einsatz von Pestiziden, Unkrautvernichtern und chemischem Düngern bewusst verzichtet. Anstelle dessen wird das vermittelte Wissen über organische Bewirtschaftung der Kaffeesträucher (Einsatz von Biodünger), die jahrzehntelange Erfahrung und nicht zuletzt die optimale Höhenlage, verbunden mit der Mischkultur aus anderen Schatten spendenden Bäumen und der optimalen Niederschlagsmenge genutzt. All das ergibt beste Voraussetzungen für eine vergleichsweise langsame Reifung der Kaffeekirschen, die den Grundstock dieses später sehr hochwertigen Kaffees darstellt, um welchen es oft einen regelrechten Wettlauf gibt, bei dem meist bereits während oder vor der Erntesaison von hiesigen Kaffeeröstern entsprechende Mengen reserviert werden.

In niedrigeren Höhenlagen kultivieren die Hmong dieses Dorfes auch Reis als Grundnahrungsmittel, teilweise Tomaten oder Bohnen und natürlich auch den steten Begleiter im Thailändischen Essen, die Chili.

Pang Khon

Charakteristik:

Zu Beginn ist dieser Kaffee leicht süß mit nussig-würzigen Noten. Dann wird er aber voluminös mit feinen Anklängen von Karamell. Bei unserem Tasting haben wir die folgenden Nuancen festgestellt: Mandel, Zartbitter, Vollmilchschokolade sowie Röstnoten. Bis zum 28.02.2015 ist er zum Probierpreis erhältlich – da heißt es zugreifen!

Dieser Kaffee beeindruckt mit seinem komplexen und facettenreichen Geschmacksbild.

Der Ursprung:

Das Bergdorf Pang Khon des Akha Volkes in der Provinz Chiang Rai hat gerade mal ca. 350 Einwohner, verteilt auf ca. 70 Haushalte. In dem kleinen Dorf ist der Kaffee allgegenwärtig. Überall wachsen die Sträucher und so gut wie jeder der Einwohner beschäftigt sich damit.

So gibt es eine Familie, die etwas größer aufgestellt ist. Diese stellt die Zentrale der Dorfkooperative dar und ist zugleich unser Produzentenpartner.

Seit 20 Jahren werden hier die Kaffeesträucher genutzt. Klein und sehr primitiv angefangen wuchs hier Jahr für Jahr das Wissen um die Kaffeekultivierung, dessen Aufbereitung, wie ein Weg in den Markt geschaffen wird und die sehr gute Qualität dieser grünen Bohnen ihre Abnehmer findet.

Vor geraumer Zeit wurde von unserem Produzentenpartner auch in einfaches Material zur Aufbereitung, einer Lagerhalle, ein Pick-up Auto für die Transporte, sowie in einen 5-kg-Kaffeeröster investiert. Akribisch wird neben der vielen Handarbeit der stets wiederkehrenden Arbeiten (Unkraut mähen, düngen, ernten, Aufbereitung, Sortierung) versucht, stets „am Ball zu bleiben“ und nicht zuletzt werden durch eigene Röstversuche und der daraus resultierenden Erkenntnisse gewisse Maßnahmen auf den Plantagen (anderer oder mehr oder weniger Dünger) und vor allem in der nachfolgenden Aufbereitung umgesetzt. Dazu kommt, das unser Produzentenpartner neben der Bewirtschaftung der eigenen ca. vier Hektar Kaffeeland (ca. 8 t jährlicher Ertrag) eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Farmerfamilien und eine gerechte Bezahlung für deren Kaffeekirschen pflegt, was letztendlich den Grundstock für ein exzellentes Gesamtprodukt darstellt.

Auch hier kann der Kaffee hauptsächlich im Mischwald zusammen mit verschiedensten Waldbäumen, aber auch etlichen Macadamia-Nussbäumen und anderen Fruchtbäumen, langsam bis zur optimalen Reife gedeihen.

Nachtrag: 24. Februar 2015:
Dieser Kaffee ist aufgrund der besonders hohen Nachfrage leider schon ausverkauft. Lassen Sie sich vom Kaffee des Monats März überraschen! Dieser wird in Kürze hier eintreffen.

Schauen Sie in unserem Onlineshop unter Kaffee des Monats!

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