März 2017

Thailand Pang Khon (Single Origin)

Charak­ter­is­tik:

Zu Beginn ist dieser Kaf­fee leicht süß mit nus­sig-, würzi­gen Noten. Dann wird er aber volu­minös mit feinen Anklän­gen von Karamell. Bei unserem Tast­ing haben wir die fol­gen­den Nuan­cen fest­gestellt: Man­del, Zart­bit­ter & Vollmilch­schoko­lade sowie Röst­noten.

Dieser Kaf­fee beein­druckt mit seinem kom­plex­en und facetten­re­ichen Geschmacks­bild.

Der Ursprung:

Das Bergdorf Pang Khon des Akha Volkes in der Prov­inz Chi­ang Rai hat ger­ade mal ca. 350 Ein­wohn­er, verteilt auf ca. 70 Haushalte. In dem kleinen Dorf ist der Kaf­fee all­ge­gen­wär­tig. Über­all wach­sen die Sträuch­er und so gut wie jed­er der Ein­wohn­er beschäftigt sich damit.

So gibt es eine Fam­i­lie, die etwas größer aufgestellt ist. Diese stellt die Zen­trale der Dor­fko­op­er­a­tive dar und bildet zugle­ich unser Pro­duzen­ten­part­ner.

Seit 20 Jahren wer­den hier die Kaf­feesträuch­er genutzt. Klein und sehr prim­i­tiv ange­fan­gen wuchs hier Jahr für Jahr das Wis­sen um die Kaf­fekul­tivierung, dessen Auf­bere­itung und auch, wie ein Weg in den Markt geschaf­fen wird und die sehr gute Qual­ität dieser grü­nen Bohnen ihre Abnehmer find­en.

Vor ger­aumer Zeit wurde von unserem Pro­duzen­ten­part­ner auch in ein­fach­es Mate­r­i­al zur Auf­bere­itung, ein­er Lager­halle, ein Pick­up Auto für die Trans­porte, sowie in einen 5 kg Kaf­feeröster investiert. Akribisch wird neben der vie­len Han­dar­beit der stets wiederkehren­den Arbeit­en (Unkraut mähen, dün­gen, ern­ten, Auf­bere­itung, Sortierung) ver­sucht, stets „am Ball zu bleiben“ und nicht zulet­zt wer­den durch eigene Röstver­suche und der daraus resul­tieren­den Erken­nt­nisse gewisse Maß­nah­men auf den Plan­ta­gen (ander­er oder mehr oder weniger Dünger) und vor allem in der nach­fol­gen­den Auf­bere­itung umge­set­zt. Dazu kommt, das unser Pro­duzen­ten­part­ner neben der Bewirtschaf­tung der eige­nen ca. vier Hek­tar Kaf­fee­land (ca. 8 to jährlich­er Ertrag) eine enge Zusam­me­nar­beit mit den anderen Farmer­fam­i­lien und eine gerechte Bezahlung für deren Kaf­feekirschen pflegt, was let­z­tendlich den Grund­stock für ein exzel­lentes Gesamt­pro­dukt darstellt.

Auch hier kann der Kaf­fee haupt­säch­lich im Mis­chwald zusam­men mit ver­schieden­sten Wald­bäu­men, aber auch etlichen Macadamia Nuss­bäu­men und anderen Frucht­bäu­men langsam bis zur opti­malen Reife gedei­hen.